Wann brauchst du welche Social Media-Plattform? von Rebecca Hügi

Wann brauchst du welche Social Media-Plattform? von Rebecca Hügi

In den letzten Jahren ist die Auswahl an Social Media-Plattformen enorm gewachsen. Um sich in diesem Dschungel als Unternehmen zurecht zu finden, muss man einige Punkte beachten. Wer sich auf den „falschen“ Plattformen positioniert, verschwendet unnötig Zeit und Geld, ohne dabei seine Zielgruppe zu erreichen.

Wir stellen dir die wichtigsten Plattformen und deren Nutzen vor. So wirst du sicherlich den richtigen Ort zur Positionierung deines Unternehmens finden.

Facebook

Facebook ist wohl eine der bekanntesten Social Media-Plattformen weltweit. Die meisten Leute haben auf Facebook ihre ersten Erfahrungen im Bereich Social Media gesammelt. Im Gegensatz zu Instagram und Pinterest (eher weibliches Publikum) und Snapchat (eher junges Publikum), ist auf Facebook beinahe jede Zielgruppe vertreten.

Deshalb eignet sich Facebook für alle Unternehmen, um auf Kundenfang zu gehen.

Die Werbemöglichkeiten sind auf dieser Plattform zudem sehr attraktiv und für jeden Anspruch ausreichend. Dank des Facebook Business Managers werden die Werbekampagnen zudem sehr übersichtlich dargestellt.

Einziger Nachteil: Facebook hat seit einiger Zeit einen Algorithmus eingeführt, der die Beiträge für Nutzer nach Relevanz vor sortiert. Das heisst, dass Beiträge von Unternehmen ohne bezahlte Werbung nur selten in den Newsfeeds ihrer Zielgruppe erscheinen.

Instagram

Auch Instagram gehört mittlerweile zu Facebook. Doch hier ist der Unterschied, dass man zwingend zu jedem Beitrag ein Bild oder Video posten muss. Um Benutzer mit einem Beitrag zu erreichen, werden sogenannte Hashtags verwendet. Werden diese sorgfältig ausgesucht, kann die richtige Zielgruppe erreicht werden.

In Zukunft ist davon auszugehen, dass Unternehmen auch auf Instagram immer öfter bezahlte Werbung schalten müssen, um überhaupt gesehen zu werden.

Für Firmen ist es hier wichtig, dass sie gute, ansprechende visuelle Inhalte kreieren. Nur so wirkt das Profil für mögliche Follower attraktiv.

Und hier noch ein weiterer Vorteil: Die Höhe der Interaktionen ist auf Instagram zehn mal höher als auf Facebook.

Pinterest

Pinterest ist die Plattform, die zumeist weibliche Herzen höher schlagen lässt. Hier findet man tausende schöne Dinge und Inspirationen zu beinahe jedem erdenklichen Thema.Die Bilder werden dann von den Nutzern in einer Art digitaler Galerie gesammelt und können dann von anderen Usern weitergepinnt werden.

Diese Plattform eignet sich hauptsächlich für Unternehmen, die Lifestyle-Produkte herstellen und/oder vertreiben. Wichtig ist auf Pinterest, dass die Gegenstände auch richtig in Szene gesetzt werden. Je mehr Inspiration, desto besser.

Snapchat

Snapchat ist aktuell der Renner bei sehr jungem Publikum. Es handelt sich dabei um eine Messaging-App, mit der Bilder und Videos von Handy zu Handy verschickt werden.

Die kurzen Snaps dauern maximal 10 Sekunden und löschen sich nach 24 Stunden selbst. Jeder Empfänger kann den Snap zudem nur einmal anschauen.

Snapchat wird von Unternehmen meist genutzt, um einen kurzen Einblick hinter die Kulissen zu geben. Eventuell wird es in Zukunft die Möglichkeit geben, dass Werbevideoszwischen die Videos der Nutzer eingeschaltet werden können.

Für Firmen mit eher jungem Zielpublikum könnte Snapchat durchaus eine geeignete Plattform sein. Für alle anderen ist es derzeit wohl eher verschwendete Zeit.

Hast du Fragen? Du kannst mich gerne kontaktieren: hallo@talkout.ch

Herzlichst,
Rebecca Hügi

Fähigkeiten

Gepostet am

Juli 7, 2020